Klimaschutzplan

KLIMAAKTIONSPLAN 2026-2030

Yrolí wurde gegründet, um das Vertrauen in das Natürliche wiederherzustellen – in die Haut, in den Alltag und in die Welt. Das Klima ernst zu nehmen, ist eine natürliche Verlängerung dieses Anspruchs. Wir können keine sichere und nährende Hautpflege entwickeln, ohne gleichzeitig Verantwortung für die Auswirkungen zu übernehmen, die unsere Inhaltsstoffe, unsere Produktion, unsere Transporte und unsere Verpackungen auf Klima und Natur haben.

Wir sind ein kleines Unternehmen mit einer großen Ambition: zu zeigen, dass auch kleinere Unternehmen Verantwortung übernehmen und systematisch an Klimaschutzmaßnahmen arbeiten können. Seit der Gründung von Yrolí haben wir zahlreiche bewusste Entscheidungen getroffen, um unseren Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Verantwortung in die Art und Weise zu integrieren, wie wir unser Unternehmen führen – sowohl durch die Lösungen, für die wir uns entschieden haben, als auch durch jene, auf die wir bewusst verzichtet haben.

Viele dieser Entscheidungen waren wertebasiert und intuitiv. Der nächste Schritt besteht darin, unseren CO₂-Fußabdruck zu erfassen und konkrete Ziele festzulegen, damit wir unsere Klimaarbeit künftig noch stärker datenbasiert gestalten können.

Als wachsendes Unternehmen arbeiten wir derzeit daran, unsere systematische Klima- und Dokumentationsarbeit weiter auszubauen. Wir verfügen noch nicht über eine vollständige Klimabilanz oder messbare, dokumentierte Ergebnisse, betrachten dies jedoch als den natürlichen nächsten Schritt in einer Entwicklung, die bereits begonnen hat.

Derzeit verfügen wir über kein festes Büro. Die Mobilität unserer Mitarbeitenden erfolgt überwiegend mit Elektrofahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit dem Wachstum des Unternehmens – und der geplanten Einrichtung eines neuen Büros sowie einer Erweiterung des Teams im Jahr 2027 – werden wir weiterhin konkrete Ziele definieren und die Datengrundlage für unsere Klimaarbeit stärken.

PARISER ABKOMMEN

Mit diesem Klima-Aktionsplan verpflichten wir uns, das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens sowie den Climate-Action-Rahmen von B Lab als Leitlinien für die Gestaltung unserer Produkte, die Auswahl unserer Lieferanten und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens zu nutzen. Damit möchten wir dazu beitragen, dass „das Natürliche“ auch künftig etwas bleibt, in dem Menschen und Ökosysteme gleichermaßen gedeihen können.

Wir haben diesen Klima-Aktionsplan als lebendiges Dokument entwickelt, das unsere Ziele und konkreten Maßnahmen zur Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks beschreibt und gemeinsam mit unserer ersten Klimabilanz sowie dem weiteren Wachstum von Yrolí fortlaufend weiterentwickelt wird.

Kurz- und langfristige Ziele

Dieser Klima-Aktionsplan umfasst die eigenen Aktivitäten von Yrolí sowie wesentliche Teile unserer Wertschöpfungskette, darunter Produktion, Inhaltsstoffe, Verpackung und Transport. Er wird regelmäßig aktualisiert, sobald neue und belastbarere Daten verfügbar sind.

Yrolí verpflichtet sich, dazu beizutragen, die globale Erwärmung im Einklang mit dem Pariser Abkommen auf 1,5 °C zu begrenzen, und verfolgt das Ziel, spätestens bis 2050 zu Netto-Null-Emissionen (Net Zero) beizutragen.

Daher werden wir:

  • systematisch daran arbeiten, unsere eigenen Emissionen zu begrenzen und zu reduzieren
  • unsere Geschäftspartner dazu ermutigen und dabei unterstützen, ihre Emissionen ebenfalls zu reduzieren
  • Klima-, Umwelt- und Menschenrechtsaspekte entlang unserer Wertschöpfungskette berücksichtigen, insbesondere bei der Auswahl von Produktionspartnern, Inhaltsstoffen, Transportlösungen und Verpackungen
  • transparent, wahrheitsgemäß und nachvollziehbar über klima- und umweltbezogene Themen kommunizieren – im Einklang mit den Anforderungen der EU an umweltbezogene Angaben und Kennzeichnungen („Green Claims“).

Unsere wichtigsten Teilziele

2027–2028 – Verständnis der CO₂-Emissionen in der Wertschöpfungskette vertiefen und SMART-Ziele festlegen

  • Erstellung einer ersten vereinfachten Klimabilanz als Ausgangsbasis
  • Identifizierung der wichtigsten Emissionsquellen und Festlegung von Reduktionszielen
  • Anpassung des Klima-Aktionsplans auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und Daten

Bis 2030 – Reduzierung der Klimabelastung durch Produkte und Transport

  • Vermeidung unnötiger Verpackungen und Erprobung neuer Materialien mit geringerem CO₂-Fußabdruck
  • Förderung von Low-Impact-Lösungen in Produktion und Transport
  • Nachweis dokumentierter Emissionsreduktionen pro verkaufter Einheit (tCO₂e/Einheit) für unsere Refill-Lösungen im Hospitality-Bereich bzw. für unsere meistverkauften Produkte

Konkrete Maßnahmen 2026-2030:

Ziel

Maßnahmen

Zugewiesene Ressourcen

Verantwortung


Unseren Fußabdruck verstehen.

Bis Ende 2027 eine erste Klimabilanz erstellen, die als Basislinie für die Festlegung von SMART-Zielen für Klimaschutzmaßnahmen und die Verfolgung messbarer Fortschritte dienen kann. 


Beurteilen, ob der SME Climate Hub - UN Race to Zero - für Yroli als Format zur Berichterstattung über Fortschritte relevant ist.



Einen einfachen KMU-Ansatz und ein einfaches Werkzeug (Klimakompass, SME Climate Hub) zur Erstellung der Klimabilanz wählen. Scope 1, 2 und 3 Daten relevante Kategorien definieren.

Basisdaten erfassen, z.B. aus dem Einkauf von Verpackungen und Schlüsselzutaten, dem Transport von Zutaten,

Energie- und Prozessverbrauch beim Hersteller, Transportdaten für Waren und Rohstoffe. Basislinie für Scope 1, Scope 2 und Scope 3 sowie einen Prozess zur regelmäßigen Aktualisierung der Daten erstellen. Reduktionsziele festlegen und den Klimaaktionsplan mit neuen Initiativen oder SMART-Zielen anpassen. Klimamessung und Aktionsplan auf der Website veröffentlichen. Fortschritte ab 2028 verfolgen.


Interessenteneinbindung:  Dialog mit Hersteller und Lager/Transporteur, um Daten zu erfassen und Lösungen zu implementieren, die einerseits die Datenerfassung erleichtern und andererseits zu Energieeffizienz und CO2-reduzierenden Maßnahmen inspirieren.



Interne Zeit (5% FTE in 2027) - eventuell unterstützt durch interne


Beratungsbudget 50-75.000 DKK 



Trine-Lise & Jette


Sicherstellen, dass neue Büroräumlichkeiten und das Wachstum der Mitarbeiterzahl mit größtmöglichem Fokus auf die Begrenzung der Klimabelastung erfolgen. 


Wahl eines Büros in einem energieoptimierten Gebäude, wenn möglich, in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln, die den Transport der Mitarbeiter erleichtern. Wahl eines grünen Stromanbieters und Einführung einfacher Verhaltensmaßnahmen, die den Ressourcenverbrauch begrenzen.  Erstellung einer Reisepolitik, die sich auf die Begrenzung des CO2-Fußabdrucks der Mitarbeiter konzentriert.


Interessentenbeteiligung: Dialog mit Mitarbeitern bei der Ausarbeitung von Reduktionsmaßnahmen im Zusammenhang mit Büroführung und Transport, um die Eigenverantwortung sicherzustellen.



Interne Zeit: 10 Tage in 2027


Trine-Lise & Jette


Hoch-emissionsarme Transportmethoden, Flugzeuge, für 75% der Lieferungen von Lymphbürsten bis Ende 2026 auslaufen lassen.


Bis Ende 2028 die Möglichkeiten zur Umstellung auf emissionsarme Transportmethoden für Inhaltsstoffe und Materialien an den Hersteller sowie für Produkte prüfen und eine neue Richtlinie bis 2030 implementieren.



Die aktuellen Transportströme kartieren, sowohl rückwärts in der Wertschöpfungskette (Zutaten und Verpackung zum Hersteller in Nyborg, vom Hersteller zum Lager und vom Lager zum Kunden). Dialog mit Lieferanten – über weniger emissionsintensive Lösungen. Eine Transportrichtlinie erstellen und implementieren. Tatsächliche Reduzierungen verfolgen und kommunizieren.   


Interessentenbeteiligung: einbeziehender Ansatz mit Fokus auf die Einbindung zentraler Interessenten von Hersteller und Lager/Transport in die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks im Zusammenhang mit dem Transport.


Interne Zeit: 10 Tage in 2027-28


Trine-Lise  & Jette


Kontinuierliche Optimierung von Verpackung und Produktdesign, um weiterhin unnötige Verpackungen und Kunststoffe zu vermeiden und neue Materialien zu testen, die nachweislich einen geringeren CO2-Fußabdruck haben.


Bis Ende 2027 die aktuelle Nachfülllösung für Hotelkunden untersuchen und eine nachweisbare Wirkung in messbarer CO2-Reduktion durch die Lösung sicherstellen.


Materialwechsel für Cremetuben, Versuch mit Soja-Granulat zur Reduzierung des Einsatzes von Neukunststoff. Material testen und sicherstellen, dass beim Wechsel zu neuem Verpackungsmaterial eine nachweisbare CO2-Reduktion erfolgt.


Ein Projekt mit einem Hotelkunden und Verpackungshersteller starten, das die Nachfülllösung für Hotels untersucht, den Lebenszyklus der Lösung beleuchtet, um das klima-/umweltfreundlichste Format für Hotelverpackungen zu finden.


Interessentenbeteiligung: gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Lieferanten, die auch anderen Akteuren der Branche zugute kommen können.


Interne Zeit: 0,1 FTE-Produktentwicklung, jedes Jahr bis 2030.


Im Budget für Produktentwicklung enthalten


Trine-Lise & Jette